„Silbercocktail“ kolloidales Silber

Haben Sie schon mal davon gehört, dass Silber in niedriger Dosierung antibakteriell wirkt? Kolloidales Silber wurde bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Infektionsbekämpfung und auch zur Haltbarmachung von Lebensmitteln verwendet. Bei dieser therapeutischen Form von Silber, auch „Silberwasser“ oder „Silbersol“ genannt, handelt es sich um eine Flüssigkeit mit sehr feinen, hochreinen Silberpartikeln, den Kolloiden. Ein Kolloid ist ein Stoff, der aus feinsten Teilchen besteht und sich gleichmäßig in einer Flüssigkeit oder einem Gas verteilt. Die Teilchen, die eine Größe von 1 bis 100 Nanometern haben, sind nur mit speziellen Mikroskopen zu erkennen. Je schwächer die Verfärbung der kolloidalen Flüssigkeit ist, – sie variiert von klar und Gelb bis Braun – desto kleiner sind die Silberpartikel. Koloidales Silber ist geschmack- und geruchlos.

Und es gibt Leute, die dieses Silberwasser tatsächlich trinken, um ihr Immunsystem zu stärken! Es erfreut sich heute wieder großer Beliebtheit. Wir haben deswegen immer wieder Anfragen nach Feinsilbergranulat. Mithilfe sogenannter Silbergeneratoren, die mit einem elektrolytischen Verfahren arbeiten und die im Handel erhältlich sind, kann man kolloidales Silber nämlich ganz einfach selbst herstellen. Es gibt allerdings keinen klinischen Studien, die die Wirksamkeit des „Silbercocktails“ belegen.