Verwandlungsfähiger Schmuck für einen guten Zweck

Heute möchte ich Ihnen ein ganz besonderes Stück vorstellen das wir nach einem Entwurf der luxenburgischen Schmuckdesignerin Christiane Sunnen in einer Serie von 50 Stück hergestellt haben.

Es handelt sich um 5 Scheiben mit Durchmessern von 50mm bis 18mm die untereinander unendlich kombiniert werden können und an einer Kordel getragen werden. Die Scheiben haben unterschiedliche Strukturen, eine ist gegossen und geschwärzt, eine hat Blattgold-Applikationen.

Das schönste an diesem außergewöhnlichen Set ist aber, das der Verkaufserlös einem guten Zweck zugute kommt. Die Künstlerin hat ihren Entwurf dem Verein Soroptimist überlassen die den Schmuck jetzt vertreiben. Brigitte Leiner von Soroptimist Luxenburg:  „Wir unterstützen die Aktion „Kinder-und Jugendtelefon“, wo ausgebildete engagierte Erwachsene mit Kindern und Jugendlichen gratis und anonym über ihre Probleme sprechen, zuhören und sie weiterleiten, wenn nötig. Inzwischen gibt es auch ein Elterntelefon um verzweifelten Eltern zuzuhören und zu helfen. Beides kombiniert finde ich sehr wichtig!“.

Sie können dieses außergewöhnliche Stück direkt bei Soroptimist bestellen. Der Preis liegt bei 195,- Euro. Aber beeilen Sie sich. Wie ich aus Luxenburg höre sind von der limitierten Auflage von 50 Stück nur noch 9 zu haben. Und bis zum 2. Dezember gilt der günstige Subskriptionspreis von nur 170,- Euro.

Und weil wir die Serienproduktion günstig organisiert haben bleibt wirklich ein guter Teil als Erlös für den Verein.

Seit wann gibt es eigentlich Schmuck?

Die Geschichte der Schmuckherstellung lässt sich bis in die Anfänge der Menschheit zurückverfolgen. Schon in der Frühsteinzeit wurden aus Muscheln, Tierzähnen, Knochen und Steinen Halsketten und Anhänger hergestellt. In der damaligen Zeit spielte der Schmuck aber eine andere Rolle, als wir sie heute kennen: Nicht die Freude am Schmücken zählte im Kampf ums Überleben. Vielmehr sollten z. B. Amulette vor bösen Geistern schützen, und Schmuck wurde oft in Ritualen verwendet.

Mit der Entdeckung der Metallverarbeitung wurde damit begonnen, Kupfer, Bronze, Silber und Gold zu Ringen, Armreifen und anderen Schmuckstücken zu verarbeiten. Es wurden immer weniger organische Materialien wie Tierzähne oder Knochen verwendet. In vielen alten Kulturen, z. B. in Mexiko, war die Goldschmiedekunst sehr hoch entwickelt.

Im Mittelalter wurde Schmuck auch gerne als Geldersatz bei Tauschgeschäften eingesetzt. Im 20. Jahrhundert wurden neue Stoffe wie beispielsweise Kunststoff entwickelt und so die Möglichkeiten der Schmuckherstellung erheblich erweitert. Für modernen Schmuck werden auch immer mehr abstrakte Muster verwendet, die traditionelle Motive verdrängen.

Heute wird ein Großteil des modernen Schmucks industriell hergestellt, aber die Tradition des Gold- und Silberschmiedehandwerks ist immer noch lebendig. Ein Großteil unseres Schmucks wird von kleinen Manufakturen in Mexiko und Indien gefertigt.

Bei der Schmuckherstellung ist Fingerspitzengefühl gefragt

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, was es alles für die Herstellung von Schmuck braucht, damit das Schmuckstück perfekt wird?

In jedem Fall sind viel Feingefühl und Können gefragt, egal um welches Herstellungsverfahren es sich handelt. Und es sind viele Arbeitsschritte nötig, die genau ausgeführt werden müssen, damit am Ende das gewünschte Schmuckstück entsteht, denn schon kleine Fehler können dazu führen, dass man von vorne anfangen muss. Außerdem muss geeignetes Werkzeug zur Verfügung stehen.

Die Edelmetalle werden in der Regel nicht in reiner Form, sondern als Legierung verarbeitet. Wir verwenden für unseren Silberschmuck ausschließlich 925er Sterling-Silber.

Ganz wichtig ist, dass man sich schon vorher genau überlegt, in welcher Reihenfolge man vorgehen möchte. Sonst kann es zu Schwierigkeiten kommen, weil manche Arbeitsschritte nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Zuerst werden natürlich die gröberen Arbeiten erledigt und dem Stück die Form gegeben. Wenn es an die Feinarbeit geht, ist noch mehr Aufmerksamkeit nötig – Fehler lassen sich jetzt fast nicht mehr ausbügeln.

Foto: www.schmuckherstellung-ratgeber.de
Die Schmuckherstellung erfordert also von Gold- und Silberschmieden viel Zeit und Geduld. Mit Hektik kommt man hier nicht weit. Vielleicht hilft Ihnen dieses Wissen ja, Ihren Schmuck einmal mit anderen Augen zu sehen.