Sprechender Schmuck – mehr Sicherheit durch mini RFID-Chips?

RFID Chips werden schon in vielen Geschäften als eine Alternative zu Barcodes eingesetzt. Berührungslos werden die gespeicherten Daten per Funk ausgelesen. Das funktioniert auch bei Entfernungen von einigen Metern.
Früher waren die Chips etwa so groß wie ein Fingernagel, jetzt kommt von Hitachi eine technische Sensation: die „Powder Chips“ sind nicht größer als ein Sandkorn.
Was können wir in der Schmuck-Branche daraus machen? Endlich gibt es RFID-Technologie, die winzig genug ist, um sie unauffällig auch an kleinen Artikeln anzubringen. Z. B. könnte man so einen Chip in einen Diamantring einbauen und auf ihm alle Informationen zu Gewicht, Qualität und Herkunft des Steins unterbringen. Diese Informationen können vom Hersteller angelegt werden und sind dann im Verkauf an der Ladentheke sofort zugänglich.
Der Chip kann auch als fälschungssicheres Herkunftszeichen dienen. Wird hier die Punze aus der Werkstatt abgelöst?
Vor allem aber würde es den illegalen Weiterverkauf von Hehlerware erschweren, wenn der Schmuck vom Großhandel an einer verborgenen Stelle mit einem Chip markiert würde.